Darf man Pferden Rasenschnitt geben?

By | September 22, 2014

Achtung vor Rasenschnitt bei Pferden

Ein Pferd benötigt eine ausgewogene Ernährung. Häufig wissen Pferdehalter nicht, dass es auch spezielle Pflanzenformen gibt, die das Pferd nicht verträgt. Dies muss gar nicht an den enthaltenden Stoffen liegen, denn schon die falsche Zerkleinerung des Futters kann zu Problemen führen. Rasenschnitt zählt zu einem dieser Probleme.

Die Gefahren von zu kurzem Rasen

Rasen zählt zu den Gewächsen, die gerne von Tieren verspeist werden, denn Rasen hilft dem Tier bei der Verdauung. Bei Pferden kann aber gerade das kleingeschnittene Gras vom Rasennäher schlimme Folgen haben. Sobald das Tier den Rasenschnitt aufnimmt, ist dieser schon so zerkleinert, dass das Tier gar kein Bedürfnis sieht, die kleinen Einzelteile noch einmal ordentlich durchzukauen. Im Magen und Darm kann der Rasenschnitt nicht richtig verdaut werden und beginnt sich mit Flüssigkeiten zu vermischen, wodurch das Gras an Volumen gewinnt. Dies kann nun beim Tier zu starken Verstopfungen oder einer Kolik führen. Da der Rasenschnitt recht klein ist, kann dieser sich auch viel schneller erwärmen. Dies hat zur Folge, dass das Pferd große Mengen an erhitztem Gras in kurzer Zeit aufnimmt und so Koliken entstehen können. Einem Pferd darf daher niemals Rasenschnitt als Futter gegeben werden, da die Tiere entweder schwere gesundheitliche Schäden davontragen können oder sogar der Tod eintreten kann.

Längeres Gras ist besser

Längeres Gras ist für Pferde besser geeignet, denn sie zerkauen dieses gleichmäßig. Es ist so um einiges kleiner als der Rasenschnitt und wird schon im Mund durch die im Speichel enthaltenen Enzyme langsam zersetzt. Es ist immer gut, wenn neben dem Futtertrog auch noch ein kleines Becken mit Wasser steht, damit das Pferd gegebenenfalls noch etwas Flüssigkeit aufnehmen kann, um die zerkleinerten Pflanzenreste besser runterspülen zu können.


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