Der Reitbeteiligungsvertrag, was gehört hinein?

By | September 1, 2014

Reitbeteiligungsverträge sind geeignet, die Aufgaben bei der Versorgung eines Pferdes gerecht aufzuteilen. Dem eigentlichen Besitzer des Tieres gibt der Reitbeteiligungsvertrag das gute Gefühl, sein Pferd auch dann gut versorgt zu haben, wenn ihm selbst einmal die Zeit fehlt. Der Vertragspartner hat gleichzeitig die Möglichkeit, sich um ein Pferd kümmern zu können, ohne ein eigenes zu besitzen.

Die Reitbeteiligung

Beispielsweise haben Kinder über Reitbeteiligungen die gute Chance, ein Pferd oder ein Pony betreuen zu können, obwohl es ihnen nicht gehört. Gleichzeitig wissen die Besitzer ihre Tiere gut versorgt und können sich beruhigt anderen wichtigen Dingen widmen. So sind Reitbeteiligungen für beide Seiten eine gute Möglichkeit, sich dem großen Traum vom eigenen Pferd und vom Reiten zu nähern. Von der Vergabe einer Reitbeteiligung profitieren zudem viele Besitzer, denn dadurch werden ihnen Teile der regelmäßig anfallenden Kosten erstattet.
Rechte und Pflichten beider Partner werden am besten in einem schriftlichen Reitbeteiligungsvertrag geregelt.

Der Reitbeteiligungsvertrag

Reitbeteiligungsverträge sind auch dann empfehlenswert, wenn sich die Parteien wie so oft gut kennen. Denn sie regeln damit völlig unabhängig und klar alle gegenseitigen Pflichten und natürlich auch die Nutzungsrechte.
Während auf der Grundlage des Vertrags Unstimmigkeiten ausgeschlossen werden, kommt insbesondere auch der Tierschutz zu seinem guten Recht.

Was ein Reitbeteiligungsvertrag regelt

Zunächst werden alle finanziellen Modalitäten festgeschrieben, so der Betrag des monatlichen Nutzungsentgelts und die Fälligkeitstage.
Die resultierende Sicherheit ist für beide Seiten erheblich – Gleiches gilt für die Verankerung aller Pflichten aus der Reitbeteiligung. Darunter fallen neben der sorgsamen Tierpflege auch ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Tier und die sorgfältige Wartung des Sattelzeugs etc.
Ein Reitbeteiligungsvertrag regelt auch die für das Reiten verfügbaren Zeiten. In die meist turnusmäßigen Termine sind neben dem Reiten auch die Rundumversorgung und die Pflege des Pferds inbegriffen. Dabei liegt es im Ermessen des Besitzers festzulegen, ob der Beteiligungspartner lediglich innerhalb festgelegter Reitstunden oder auch außerhalb dieser Zeiten reiten darf. Dafür dürften die reiterlichen Fähigkeiten ausschlaggebend sein.
Darüber hinaus werden im Reitbeteiligungsvertrag Tierarztkosten, Turnierbeteiligungen, Kosten für den Hufschmied usw. geregelt. Allerdings gehören diese Positionen in der Regel nicht zu den Aufwendungen des Nutzers.
Bedeutsam dagegen sind alle Versicherungsfragen bis hin zur Tragepflicht von Helmen und Schutzwesten, um einen optimalen Versicherungsschutz für Pferd und Reiter sicherzustellen.
Im Reitbeteiligungsvertrag steht, wer bei krankheitsbedingten Ausfällen alle Versorgungspflichten übernimmt.
Auch die Kündigungsfristen sollen im Reitbeteiligungsvertrag festgelegt werden.


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